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Heiratsschwindler: Wenn das Vertrauen ausgenutzt wird

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Administrator:
Liebe kann man nicht kaufen! Und doch sind einige Frauen bereit, dafür teuer zu bezahlen: Wenn Männer Gefühle zeigen und verstehen, sie zu hören, viel Zeit investieren und Rosen streuen, werden Frauenherzen schwach. Dann überhört manche Frau sogar die kritischen Stimmen der besten Freundin. Wie eine 36-Jährige, alleinerziehende Mutter aus Mecklenburg-Vorpommern: Die Inhaberin eines Töpferladens hört nicht auf ihre Freundin. "Ich war so verliebt und mir war es egal, was sie über meine neue Beziehung sagte." Sie hätte zuhören sollen, denn ihr Traummann benutzt ihre Gefühle, um an ihr Geld zu kommen - sie sollt in ein gemeinsames Haus investieren.

Auch Nina (43), gelernte Sekretärin und ebenfalls alleinerziehende Mutter, fällt auf einen Heiratsschwindler herein. 50.000.-Euro, ihre gesamten Ersparnisse gibt sie her, um in Zukunft gemeinsam mit ihrem Traummann in einem eigenen Haus leben zu können. "Ich war nicht dumm, ich war blind vor Liebe." Noch heute sind die seelischen Wunden bei ihr tief. Erst recht, als sie feststellen muss, dass sie und die Töpferin auf ein und den selben Heiratsschwindler herein gefallen sind.

Dass Liebe blind machen kann, erfährt auch eine selbstständige Frau aus Berlin: Obwohl in geschäftlichen Dingen versiert, fällt auch sie auf solch einen charmanten Mann herein. Mit einem Mausklick hat sie ihn gefunden, "den gutaussehenden Amerikaner, der in Nigeria lebt." Obwohl sie ihn noch nie persönlich getroffen hat, verliebt sie sich. Und schon bald finanziert sie ihm ein Flugticket und zahlt dafür über 3.000.-Euro. Nach der erfolgten Überweisung, reagiert der dreiste Schwindler aber nicht mehr auf ihre Mails.

Inzwischen sind auch gutgläubige Männer Opfer von Heiratschwindlerinnen. Eine junge, gutaussehende Russin ist eine von ihnen. Jens verliebt sich Hals über Kopf in seine neue Internetbekanntschaft. Liebesschwüre gehen per Mail hin und her - die mit Akzent sprechende Russin heuchelt in Telefongesprächen ihre tiefe Liebe. "Für das Visum, den Reisepass und den Flug zu mir nach Deutschland, habe ich der Russin insgesamt 6.000.-Euro überwiesen." In einer Mail bedankt sich die Frau und bricht danach jeglichen Kontakt zu Jens ab. "Da dämmerte mir, dass sie mich überhaupt nicht liebt. Der ging es nur um mein Geld."


Quelle Text Sat.1

ddc605:
Das nennt man Lehrgeld.
Wenn er unser Forum gekannt hätte, wäre er um keinen Cent erleichtert worden.

Administrator:

--- Zitat ---Das nennt man Lehrgeld.
Wenn er unser Forum gekannt hätte, wäre er um keinen Cent erleichtert worden.
--- Ende Zitat ---

Richtig konnte die Reportage leider nicht sehen da sie im Netz nicht vorhanden ist.

ddc605:
Hast du nur bei Akte nachgeschaut?
Oder bei Akte Schicksale?

Administrator:

--- Zitat ---Hast du nur bei Akte nachgeschaut?
Oder bei Akte Schicksale?
--- Ende Zitat ---
Akte Schicksale

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